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Medienmitteilung zum Jahresbericht 2016

 

SCHWEIZERISCHE PAPIERINDUSTRIE 2016

ANSPRECHEND GEHALTEN IN SCHWIERIGEM UMFELD

 

Wie dem eben veröffentlichten Jahresbericht 2016 des Branchen- (ZPK) und Arbeitgeberverbandes

(ASPI) zu entnehmen ist, konnte sich die Schweizerische Papierindustrie in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld ansprechend halten.

Als exportorientierte, kapital- und energieintensive Branche hatte sie mit den Spätfolgen des SNB-Entscheides von 2015, den Mindestkurs des Frankens gegenüber dem Euro nicht länger zu verteidigen, zu kämpfen. Die Effizienz- und Sparpotentiale im Produktionsprozess wurden mit Kostenführerschaft, Verbesserung der Stoffkreisläufe, mit überdurchschnittlicher Energieeffizienz und Treibhausgasminderungen nochmals vorangetrieben.

 

Wie schon in der jüngeren Vergangenheit entwickelten sich die Subsektoren der Papier produzierenden Industrie unterschiedlich: Auch im Berichtsjahr kamen die Zeitungsdruck- und die anderen grafischen Papiere wegen der Digitalisierung und den Veränderungen im Medienmarkt stärker unter Druck, während sich die Hygiene- und Haushaltpapiere sowie die Verpackungspapiere auf hohem Niveau halten und die Auslieferungen sogar leicht ausgebaut werden konnten.

Leider stellte eine Herstellerin von grafischen Spezialpapieren in der Nordwestschweiz im Jahre 2016 ihre Produktion ein, weshalb die Schweizerische Papierindustrie nunmehr noch über 10 Betriebe verfügt.

 

2016 nahmen die Auslieferungen mit 1,233 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr leicht ab, was auf die beschriebene Entwicklung bei den grafischen Papieren zurückzuführen ist. Die Exporte sanken gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,8 Prozent auf nunmehr 922‘000 Tonnen. Bei den Importen ist ebenfalls gesamthaft betrachtet ein leichter Rückgang auf 898‘000 Tonnen zu verzeichnen.

Der Papierverbrauch – stets ein guter Konjunkturindikator – war im Jahre 2016 mit 1,209 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht rückläufig. Der Verbrauch von Papier und Karton pro Kopf der Bevölkerung wird seit Jahren stets kleiner und liegt im Jahre 2016 bei 144 Kg gegenüber 150 Kg im Vorjahr.

 

Wie schon im Berichtsjahr sieht sich die Papierindustrie auch im laufenden Jahr 2017 mit den nachstehenden Herausforderungen konfrontiert: Überkapazitäten auf dem europäischen Markt, hohe Rohstoffpreise, das Erzielen einer ausreichenden Marge und Preisdruck. Die Auslastung der Betriebe ist indessen durchwegs gut und es werden in einzelnen Betrieben sehr namhafte Investitionen getätigt.

 

Zürich, 15. Mai 2017 

 

 

Weitere Auskünfte erteilt:

Max Fritz, Direktor  

                                             

 

                                        Tel.      +41 (0)44 266 99 20

                                        Mobile  +41 (0)79 504 39 05

                                        max.fritz fmu zpk.ch

 


 

 

 

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